Mindshift

The Essence of TrainingMindset & Lifestyle13657 Comments

 


Atemberaubend.

Reinhold Messner steht 1978 am Fuße des höchsten Berges der Erde. Er schaut hoch zur Spitze des Mount Everest. Diese zu erreichen, ist sein großes Ziel – ohne Sauerstoff.

“Niemand kann einen Achttausender ohne Sauerstoff besteigen”, sagten Experten. “Das ist Fakt.”

Gewesen.

Was passierte, ist weltweit bekannt. Die Grenze lag also nicht in der Physiologie des Menschen, sondern in deren Köpfen.

Alles beginnt im Kopf – vor allem Erfolg.

“If you can dream it, you can do it.” – Walt Disney

Wenn Du Deine persönlichen Ziele erreichen willst, musst Du Dein Denken verändern.

Wir wollen Dir helfen, Deine Denkweise weiterzuentwickeln. Denn wir können Dir versprechen: nur endlich ankommen zu wollen, macht den Aufstieg extrem anstrengend. Diese Gedanken können Dein Selbstwertgefühl an einen dunkeln Ort verbannen. Wir wissen es, denn wir waren beide schon da.

Wenn es darum geht, die Lebensweise im Bereich Fitness zu ändern, sich mehr zu bewegen, Krafttraining zu betreiben, Fett zu verbrennen und sich gesünder zu ernähren, haben viele nur ihr Endergebnis vor Augen.

Endlich 10 kg loswerden, das Sixpack erreichen, die 150 kg drücken oder endlich den Handstand schaffen.

Das Problem des Ganzen ist, dass der Weg nur ein elendiges Leiden wird, Du am Ende verbittert und enttäuscht bist, weil das Gefühl, das Du verspürst, nicht das ist, welches Du erwartest hast.

Der Fokus in diesen Momenten ist nur auf das gerichtet, was noch nicht erreicht ist, auf das was noch nicht geht. Und auf die Zukunft, wo das vermeintliche Glück liegt.
Das tieferliegende Problem bei der Sache ist das unterbewusste Gefühl, im aktuellen Moment noch nicht genug zu sein.

„Wenn ich endlich 10 kg abgenommen habe, dann bin ich glücklich!“, heißt übersetzt: „Wenn ich mein Ziel erreicht habe, dann bin ich (gut) genug“.

Dabei projizierst Du Dein Selbstwert- und Glücksgefühl in die Zukunft. In der Zukunft kann es jedoch nicht existieren. Nichts kann in der Zukunft existieren, weil das einzig reale der jetzige Moment ist. Es ist das einzige, was Du hast.

“Breathe. Let go. And remind yourself that this very moment is the only one you know you have for sure.” – Oprah Winfrey

Ok, kommen wir eben von diesem psychologischen Ritt runter.

Was kannst Du tun, um Deine Sichtweise, Dein Verhalten und somit Deine Empfindungen zu ändern?

Die Länge des Weges ist nicht das Problem, sondern die Empfindung der Länge. Und viel wichtiger: die Entwicklung, die Du auf Deinen Wegen erlebst.

Hier sind vier psychologische Tipps, die Du für das erfolgreiche Erreichen Deiner Ziele anwenden solltest!

1. Würdige kleine Erfolge

Bemerke Erfolge! Seien sie noch so klein.

Sei stolz auf die Meilensteine, die Du auf Deiner Reise zum Ziel erreichst. Sei stolz auf das erste Kilo Deiner zum Ziel gesetzten 10 kg. Freue Dich, wenn Du die Hälfte geschafft hast. Und so weiter.

Anders gesagt, wenn Du verzweifelst am Ziel ankommen willst, siehst Du die Zwischenstopps, die Meilensteine auf dem Weg nicht. Die Addition dieser sind jedoch das, was das Ende ausmacht.

Zwischendurch stehenzubleiben und die kleinen Errungenschaften anzuerkennen, steigert das Selbstwertgefühl enorm und hilft Dir, Dein Ziel angenehmer zu erreichen.

2. Perspektivenwechsel

Als nächstes solltest Du Deine Denkweise umlenken. Wir müssen uns bewusstmachen, dass wir in unserem Leben, wenn es um Ergebnisse geht, meistens keinen direkten Einfluss ausüben können.

Du hast keinen direkten Zugriff auf die Physiologie oder das Fett an Deinem Körper, was Du um 10 kg reduzieren möchtest. Du hast aber Kontrolle darüber, wie und was du isst, über Dein Training und Deine Lebensweise.

Morgen ist morgen und (noch) nicht real. Das einzige was real ist, ist jetzt. Wir können nur beeinflussen wie wir denken und was wir jetzt und als nächstes tun. Damit können wir alles lenken, was kommt.

Stelle Dir vor, dass Du in einem Bewerbungsgespräch sitzt. Ob Du eingestellt wirst oder nicht, kannst Du nicht direkt entscheiden. Du kannst aber durch Dein Auftreten, Deinen Umgang mit Deinem Gegenüber, Deinen Lebenslauf und somit durch alles, was du auf dem bisherigen Weg zu diesem Moment getan hast, Einfluss auf das Ergebnis nehmen.

3. Mache, was du machen kannst

Frage Dich: „Was kann ich in diesem Moment tun, was mich meinem Ziel ein Stückchen näherbringt?“. Dann gehe los und mache genau das.

Manchmal ist es schwer zu erkennen, was der nächste Schritt ist und manchmal zweifeln wir, ob das, was wir uns als Ziel gesetzt haben, wirklich das ist, was wir wollen.

Du hast Dir ein halbes Jahr Zeit gegeben, 10 kg Fett zu verlieren. Anstatt das Ende der sechs Monate herbeizusehnen, richte Deinen Fokus auf das, was Du diese Woche machen kannst.
Oder noch besser, konzentriere Dich nur auf heute: Heute bewegen und trainieren, heute anständig essen, heute genug Schlaf bekommen. Nicht erschlagend. Viel greifbarer.

Die Dinge, die Du tust, werden viel einfacher und Du empfindest öfter ein Erfolgserlebnis. Konzentriere Dich immer nur auf den nächsten Schritt und führe ihn aus.

4. Einen Fuß vor den anderen setzen

Wenn Du den Mount Everest besteigen willst, mache nur einen Schritt. Dann noch einen. Und dann den nächsten. Und wenn Du plötzlich auf dem Gipfel in der Sonne stehst, fragst Du dich: „Bin ich schon angekommen?”

Und schon hast Du das nächste Ziel im Kopf.

Ergebnis heißt nicht umsonst Ergebnis. Denn es “ergibt” sich ganz von alleine, sofern Du Deine Konzentration und Deine Taten in die richtige Richtung lenkst.

Richte Deine Aufmerksamkeit immer aufs Jetzt. Habe das Ergebnis nur auf motivierende Art in Deinen Gedanken, halte nicht an ihm fest.

Das Ziel ist nicht das Ziel. Sondern das, was Du auf dem Weg zum Ziel wirst. Dein Wachstum. Ganz gleich, ob persönlich oder die Anzahl der Scheiben auf der Stange.

Die Schritte sind simpel aber nicht einfach. Fokussiere Dich auf das, was Du jetzt machen kannst und dann gib alles.

Völlig losgelöst vom Ergebnis.

Die Zukunft loszulassen, ist nicht einfach aber nur durch Loslassen kannst du frei sein und kannst alles erreichen.


 

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